Auf der suche nach gutem Sound

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NuKaJU
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Auf der suche nach gutem Sound

Beitrag von NuKaJU » 08.03.2006, 18:18

Hallo miteinander!
Weiss jemand was über Sequenzer in Verbindung mit Midifiles.Ist der Sound gut?Kann ich einen Leptop mit anschliessen.Vielen Dank im vorraus
nukaju

Gast

Auf der suche nach gutem Sound

Beitrag von Gast » 08.03.2006, 19:05

hab Deine Frage nicht verstanden.

Viktor

sanni01
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Beitrag von sanni01 » 09.03.2006, 07:53

Vielleicht meint nukaju einen Hardware-Sequenzer?

Nukaju, für einen Live-Musiker es gibt mehrere Möglichkeiten, mit Midifiles zu arbeiten:
Als erstes sollte er sich Gedanken darüber machen, welches Gerät die Midifiles abspielen soll. Dies hast Du offensichtlich schon getan und Dich für den Laptop entschieden - im Grunde eine gute Wahl.
Als nächstes muss er sich entscheiden, welches Gerät die abgespielten Midifiles klanglich wiedergibt. Dazu gibt es auch wieder mehrere Möglichkeiten, z.B.:
-Soundkarte des Laptops
-Softwaresynthesizer auf dem Laptop
-angeschlossenes Midi-Keyboard
-angeschlossenes externes Soundmodul

Aus einem anderen Thread weißt Du bereits, dass die ersten beiden Möglichkeiten für einen Live-Musiker wenig sinnvoll sind. Bleibt Dir also nur die Wahl Keyboard oder Soundmodul eines qualitativ anspruchsvollen Herstellers wie z.B. Roland, Yamaha, Korg ... usw.

Einen Sequenzer benötigt man zum Bearbeiten von Midifiles. Sequenzer gibt es (etwas älter) als Hardwaregeräte oder als Software (für PC oder Laptop, z.B. unter dem Namen Cubase, Logic usw.) Sie sind NICHT für die Erzeugung von Sounds zuständig sondern bearbeiten das Midiprotokoll (z.B. Änderung von Instrumenten, Lautstärke, Effekte einzelner Midispuren oder Hinzufügen bzw. Entfernen von Spuren oder Strophen usw.). Kurzum - er macht das, was Viktor unter "Abmischen von Midifiles" beschreibt. Ob jedoch in einem Midifile die Bassgitarre kernig, die Streicher sanft und sich das Saxophon "echt" anhört, dafür ist nicht der Sequenzer verantwortlich, sondern die Sounderzeugung.

Wenn ich Dein Problem aus dem vorangegangenen Thread richtig interpretiere und Du nicht vordergründig in die Grundstruktur von Midifiles eingreifen möchtest, solltest Du Dein Augenmerk nicht auf Sequenzer sondern Soundmodule/Keyboards legen. Natürlich ist ein guter Sound mit einem "gewissen" finanziellen Aufwand verbunden ...

NuKaJU
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Auf der Suche nach guten Soundmodulen.

Beitrag von NuKaJU » 11.03.2006, 10:14

Hallo Sani! Welches sonundmodul empfiehlst du mir.Da ich in Pizzerias Pianobar singe und manchmal nicht einmal Platz für mich habe, suche ich ein Soundmodul das klein, effektiv und leicht zu handhaben ist. Kennst du XV-2020 64-stimmiges Synthesizermodul. Freu mich auf jede Menge Antworten, da ich wenig von Tontechnik verstehe. Vielen Dank NUKAJU :shock:

Bernd

Beitrag von Bernd » 11.03.2006, 23:14

Hallo,
wenn so wenig Platz ist empfehle ich die Midifiles z.B. mit dem Virtial Soundcanvas in Wave Dateien umzuwandeln.

Das geht sehr schnell, klingt sehr gut und die Wave Dateien kannst Du dann auf eine CD brennen.

Die läßt sich dann in jedem CD-Spieler abspielen.
Wenn noch mehr Platz gespart werden muß, kann man aus den Wave Dateien, MP3 Dateien herstellen (Dafür gibt es den sehr guten Lame Encoder nebst Anwendungsprogramm Audio Grabber sogar als Freeware)

Die MP3's passen dann sogar in Abendfüllender Menge auf einen MP3 USB-Stick. Kleiner geht's nimmer.

Gruß Bernd

sanni01
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Beitrag von sanni01 » 13.03.2006, 08:13

Hallo Nukaju,

sofern
-Du Deinen Gesang nicht über einen Vocalist steuerst
-Du nicht vorhast, am vorgegebenen Sound maßgeblich "rumzubasteln"
-Dir die Qualität der Sounds des VSC "genügt" (sind im Grunde nicht so schlecht).
dann solltest Du auch über Bernds Vorschlag durchaus mal nachdenken - zumal dies mit Sicherheit die preiswerteste Alternative wäre - Edirol VSC-MP1 ca. 77,- EURO.

Zum XV-2020 kann ich leider nichts sagen, da ich dieses Gerät noch nicht gehört habe. Jedoch lassen Herstellername, technische Daten und letztendlich auch der Preis auf ein solides und den Erwartungen entsprechendes Soundmodul schließen. Übrigens lässt sich auch damit Bernds Wave/MP3-Vorschlag umsetzen.

Bernd

Beitrag von Bernd » 24.03.2006, 12:09

Oh, da muß ich meinen Beitrag nochmal ergänzen.

Am Sound der Midifiles rumschrauben kann man auch beim Einsatz des Virtual Sound Canvas - der reagiert doch auf in den SMF eingesetzte Controler.
Zum Schrauben selber ist natürlich ein Sequenzer angesagt (oder auch eines der tollen Programme von Midiland, wenn man nur begrenzte aber sinnvolle und durchaus hörbare Verbesserungen vornehmen will) Ich selber nutze schon seit Jahren Cakewalk Sequenzer z.Zt. Sonor 1.02. Da habe ich mehr Möglichkeiten als ich in diesem Leben noch auskosten kann.
Für einiges ist mir aber tatsächlich die Midiland Palette lieber. Derzeit denke ich über den Erwerb des Keyboard Texters nach weil die nachträglichen Lyrics (habe auch selbstgemachte und sehr alte SMS als Lyrics noch nicht Standard waren) damit schneller zu setzen sind als mit Sonar.

Der Vocalist kann natürlich auch mit Audio (CD, MP3, Wave) Playbacks eingesetzt werden. Man muß sich dann nur entschließen die Vocalist Steuerung anhand vorprogrammierter Akkordfolgen, oder noch spontaner, im Betrieb einer vorgegebenen Tonart zu verwenden. Man kann ja durchaus diesen Betriebsmodus mit verschieden Tonarten auf verschiedene Programmplätze ablegen und dann auch mit einem simplen Fußtaster spontan die Grundlegende Tonart wechseln.
Ganz toll klingt hier der Helicon VoiceWorks (gibts auch bei Midiland).
Dazu kann man in jedem Programm entscheiden welche Chorstimmen klingen sollen (also mal "volles Werk" mit Terz drüber, Terz drunter, Quinte drüber, Oktove drüber oder drunter oder mal nur eine zweite Stimme z.B. Terz, oder z.B. Wandrin' Star mit Chorstimme 1 oder 2 Oktave unter dem Original). Probier' mal aus wie "Bärentief" du plötzlich lich singen kannst (oder wie hoch z.B. Solostimme bei Sugar Baby Love normal singen, Original ziemlich rausziehen und die Vocalisten Stimme eine Oktave höher lauter stellen). Und das alles geht auch ohne Midi-Steuerung des VoiceWorks - wetten?

Viele Grüße

Bernd
'

Victor
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Beitrag von Victor » 24.03.2006, 13:31

Hi @alle,

das der Virtual Sound Canvas eine preiswerte Alternative darstellt ist klar. Die Frage ist nur: "Alternative" zu was?
Um auf dem Internet-Rechner (wo kein Soundmodul angeschlossen ist) mal schnell einige Demos anhören oder auch aus Midifiles mal schnell ein Wav oder MP3 zu erstellen, um unterwegs die Songs mehrmals zu hören oder üben, ist diese Alternative sehr wohl zu empfehlen.
Man kann an den Midifiles rumschrauben solang man will, man ereicht nie mit dem VSC-88, den Sound eines Roland SC-880.
Wenn Playbacks, als Wav oder MP3, zum professionellem Einsatz, mit Roland Sound gewünscht sind dann ist das Hardware-Teil unverzichtbar.

Gruss,
Viktor

fantaeiner

Beitrag von fantaeiner » 18.04.2006, 19:45

Hallo Leute,

seit langer Zeit bin auch ich auf der Suche nach dem guten Midi-Klang.

Ich möchte mit einem Keyboard (ich habe Roland HP 236) und einem Notenprogramm (da verwende ich im Moment Recording Session - ein uraltes Programm) ein paar Songs einspielen und bearbeiten. Die Wiedergabe per Computer scheint mir nicht so geeignet, denn die Soundqualität der Instrumente mit meiner Soundcard (SB Audigy 2) ist (auch mit aus dem Internet geladene Soundfiles) mittelmäßig.

Habt Ihr eine Idee, wie ich (kostengünstig) gute Sounds mit dem HP 236 einspielen und die Noten dann bearbeiten kann? Gut klingen soll es natrürlich schon. Im Moment quakt es mehr oder weniger. Von der Softwarelösung scheint Ihr eher abzuraten, aber welche (kostengünstige) Harware ermöglicht mir mein Vorhaben? Und warum kann das eine Software Eurer Meinung nach nicht leisten?

Außerdem möchte ich gern gleichzeitig das geringe Klangangebot des HP 236 für das Live-Spielen erweitern. Welche Hardware (ist das ein Synthesizer?) kann ich dafür verwenden?

fragt der fantaeiner (Marko)

kraut
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Beitrag von kraut » 19.04.2006, 10:22

hallo, darf ich mich als rockorientierter gitarrist und mac-user überhaupt am gespräch beteiligen? ich versuche es einfach mal.

nukaju, ich arbeite auch mit einem laptop (leptop), und ich mache das so: ich schließe ein ketron midjay über ein midi-interface an den computer, und über die audioausgänge an die pa an. dann lade ich ein midifile in mein sequencer-programm (mein sequencerprogramm heißt easybeat, weil es den midi-optimizer leider nur für windows gibt). im sequencer bearbeite ich in erster linie die drumparts. also z.b. snaredrum lauter, zusätzliches tambourine usw., wähle die softwareinstrumente aus und bestimme deren lautstärke. und das alles in beinahe bühnenlautstärke!!!
das nun bearbeitete midifile nehme im midjay auf (der hat einen harddiskrecorder) und überspiele die wav-datei auf meinen computer. für flippers und brunner & brunner reicht das dann auch schon aus. für die rockigen sachen, wie bon jovi, ac/dc, dire straits oder eros (denk an die pizzeria) muß ich dann die wav-datei noch mit einem editor und plugins bearbeiten. hierzu benutze ich meist das valvetone-plugin von tritonedigital.com. der macht so richtig kick and smack beim schlagzeug!
jetzt noch die lautstärke anheben, wav- in eine mp3-datei wandeln (320 kpbs), mit der textdatei synchronisieren und im karaokeprogramm abspielen, fertig! als harmonizer benutze ich übrigens das voicelive. da muß man zwar am anfang ganz schön rumdoktern bis die hauptstimme klingt...aber dann hat man einen freund fürs leben!

herzliche grüße
kraut

Petha
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Re: Auf der suche nach gutem Sound

Beitrag von Petha » 03.02.2021, 20:59

Hallo Kraut. Kannst du mir weiterhelfen betreffend gut abgemischten Rock-Midi-Files? Möchte mit meiner Gitarre und den Midi-Files so richtigen Sound produzieren.

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Petha

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