| Compressor (dt. Kompressor): | ||
| Typische Kompressoreinstellungen: Um den Einsatz von Kompressoren ein wenig zu erleichtern, möchten wir einige beispielhafte Anwendungsfälle nennen. |
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Aufzeichnung der Stimme Baß und Gitarre Summensignale oder Endabmischung Aufzeichnung der Stimme: Von Natur aus hat die menschliche Stimme eine viel zu große Dynamik, also leise und laute Schwankungen um sich gegen andere Klänge durchzusetzen. Es empfiehlt sich daher generell mit einer Kompression zu arbeiten. Im allgemeinen komprimiert man mit einer Ratio von 2:1 maximal 4:1und einem sehr niedrigen Threshold. Nur die ganz leisen Stellen sollten den Threshold nicht überschreiten. Etwa bei 50 ms sollte man die Attack-Time ansetzen, aber durch ausprobieren noch optimieren. Ist sie nämlich zu kurz, klingt die Stimme gequetscht. Die Dynamik scheint sich ganz zu verlieren. Ist die Attack-Time zu lang gewählt wirkt es, als ob nach jeder lauteren Stelle der Regler vor Schreck zurückgenommen wird. Die Release-Time ist davon abhängig, was man erreichen möchte. Klingt der Sprecher/Sänger am Ende des Satzes immer etwas ab, so kann man mit einer kurzen Release-Time von 1-2 ms diesem Effekt entgegenwirken. Möchte man diesen Effekt gerade erhalten, wäre eine lange Release-Time von 200-500 ms empfehlenswert. Zurück zum Anfang Baß und Gitarre: Häufig sind die Saiten dieser Instrumente unterschiedlich laut und deswegen auch hier eine Kompression zu empfehlen. Schon mit einer Ratio von 2:1 und einer langen Release-Time erreicht man langanhaltene Töne mit mehr Sustain (ausklingen des Tones). Die Attack-Time muß bei Saiteninstrumenten mit Vorsicht behandelt werden. Zu kurz gewählt lassen sie das Instrument stumpf klingen, da der Kompressor schon beim Anzupfen der Saite zu arbeiten beginnt. Das Herabregeln der Release-Time wäre zu stark zu hören. Aus diesem Grunde sollte ein möglichst niedriger Threshold-und Ratiowert eingestellt werden. Da der Kompressor zwar ständig aber regelmäßig arbeitet tritt der Effekt deshalb nicht so stark auf. Zurück zum Anfang Summensignale oder Endabmischung: Häufig möchte man erreichen, daß etwas sehr laut klingt ohne einen bestimmten Spitzenpegel zu überschreiten. Das Argument ist mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. Die Kompression von Summensignalen läuft nach dem gleichen Prinzip ab, wie bei der Komprimierung einzelner Instrumente, etc. Auch hier sollte man eine weiche Kompression mit einer Ratio von 2:1 und relativ niedriger Threshold von -5 bis -8 dB unter Vollaussteuerung. Die Attack-Time liegt in der Größenordnung von 50-80 ms. Für Release-Time sollte eine möglichst automatische Regelung gewählt werden, da bei Summensignalen die Amplituden (Höchstausschläge) zu sehr variieren. Zurück zum Anfang |
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